Kartoffel-Rasa mit Spinat und/oder Wildkräutern

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 EL Rapsöl
  • 1 grosse Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2-3 cm frischer Ingwer
  • 1 rote Peperoncini
  • 900 g festkochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 4 Handvoll Spinat (Alternative: frisch gepflückte Brennnesseln und oder Guter Heinrich untermischen)
  • 1 grosse Tomate, gewürfelt
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Msp. Asafoetida
  • 1 TL Schwarzkümmel
  • 2 TL Oregano
  • 200 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Den krautigen Teil vom Guten Heinrich waschen und in ein einem Sieb abtropfen lassen, grob hacken.

Das Öl in einem grossen Topf erhitzen und den gemörserten Kreuzkümmel und Koriander darin kurz anrösten. Feingehackte Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Peperoncini zu den Gewürzen geben und für ein paar Minuten anbraten. Dann Kurkuma, Asafoetida und Schwarzkümmel hinzufügen und ebenso die Tomatenwürfel. Diesen Gewürzsud für einige Minuten einköcheln lassen.

Die Kartoffelwürfel unterheben und unter Rühren kräftig anbraten. Mit dem Wasser ablöschen und salzen. Das Gericht aufkochen lassen und den Deckel schliessen. Die Kartoffeln bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten garen, dazwischen umrühren.

Den Spinat (und ggf Brennnesseln und/oder Guter Heinrich) unterheben und einkochen lassen. Das Kartoffel-Rasa mit Oregano, Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Tipp: Ein Klecks Naturjoghurt schmeckt sehr gut zu diesem Kartoffelgericht und regt zudem das Verdauungsfeuer an.

 

Dieses Kartoffel-Gericht kann auch aus einer Mischung von Spinat und Wildkräutern wie z.B. Brennnesseln oder Gutem Heinrich zubereitet werden. Wer allerdings noch wenig Erfahrung mit dem Verzehr von Wildkräutern hat, dem wird geraten, um den Körper langsam und mit kleineren Mengen daran zu gewöhnen.

Der Gute Heinrich und die Bennnessel kamen früher gerne als Spinatersatz in den Topf. Beide haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt. Schon 50 g des Guten Heinrichs können den Tagesbedarf eines Erwachsenen decken. Der hohe Eisengehalt in der Brennnessel kann für Vegetarier und Veganer eine interessante Alternative zu eisenhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln sein. 

Das Rezept ist in Zusammenarbeit mit Andrea von der FREYA Heil & Pflanzen Schule entstanden und es wurde in einer leicht abgeänderten Version, mit weiteren ayurvedischen Wildkräuter-Kreationen in der Zeitschrift Yoga Journal vorgestellt.

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