Rüebli-Kuchen

Rüebli-Küchen

 

Für den Rührteig: (für eine Springform von 28 cm)

Leicht abgeändertes Rezept aus dem Buch: «Backen nach Ayurveda, Kuchen, Torten & Gebäck», von P. und J. Skibbe, erschienen im Pala Verlag.
  • 250 g fein geraspelte Karotten
  • Saft und Schale einer ungespritzten Zitrone
  • 250 g gemahlene Mandeln
  • Etwas Butter und Griess für die Form
  • 350 g Dinkelmehl
  • 3-4 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Zimt
  • ¾ TL Kardamompulver
  • ¾ TL Ingwerpulver
  • 200 weiche Butter
  • 300 g feiner Vollrohrzucker
  • 200 ml Milch oder pflanzlicher Milch-Drink

 

 

So wird’s gemacht:

 

Karotten waschen (eventuell schälen) und fein raspeln. Zitronensaft und geriebene Zitronenschale darunter mischen und mit den Mandeln vermengen. Zugedeckt beiseitestellen. Die Backform einfetten und mit etwas Griess ausstreuen.

Das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und den Gewürzen mischen. Die weiche Butter mit dem Vollrohrzucker in einer Rührschüssel schaumig schlagen und abwechselnd löffelweise mit Mehl und Milch zu einem geschmeidigen Teig rühren.

Zum Schluss die Karotten-Mandelmischung unter die Teigmasse heben und in die Form füllen.

Bei 180 – 190 Grad, ca. 70 Minuten backen (evtl. noch 5 Minuten Nachziehen). Vor dem Herausnehmen die Stäbchenprobe machen.

Den leicht ausgekühlten Kuchen auf ein Kuchengitter geben, auskühlen und mit Sharkara (Ayurveda-Zucker) bestreuen.

Dieser Rüebli-Kuchen wird ganz ohne Eier zubereitet, die Gewürze sorgen für ein feines Aroma und er bleibt lange frisch und saftig. Backen nach den Prinzipien des Ayurveda heisst vollwertig und wenn man’s ganz streng nimmt: auch backen ohne Ei. Im Yoga und auch im Ayurveda sind Eier generell nicht sehr hoch angesehen. Einerseits weil sie relativ schwer verdaubar sind und andererseits wird grossen Wert darauf gelegt um möglichst viele sattvische, d.h. reine Lebensmittel zu verwenden. Eier sind dem Fäulnisprozess ausgesetzt, sie stehen energetisch tief und wirken schwer und erhitzend auf den Organismus.

Um den Stoffwechsel zu stärken achtet man im Ayurveda auf die richtigen Kombinationen von Nahrungsmitteln und eine Zubereitung mit verdauungsfördernden Gewürzen. 

Nicht alle Lebensmittel können gleich miteinander verwertet werden. In den alten Ayurveda-Schriften werden einige Lebensmittel-Kombinationen als gesundheitsschädlich bzw. «unverdaubar» beschrieben. Vor allem Menschen mit einem schwachen oder langsamen Verdauungsfeuer sollten diese Kombinationen meiden. 

Eier sind schwer verdaubar, sie enthalten viele Nährstoffe, die für den Aufbau des neuen Lebens bestimmt sind. Wenn Speisen zu schwer sind, können sie nicht vollständig verdaut werden und es entstehen Stoffwechselschlacken und toxische Substanzen. Ähnlich ist es mit der Milch, auch sie ist extrem nährend aber gleichzeitig schwer verdaubar. Die Kombination der beiden ist nicht förderlich, vor allem nicht für Menschen mit einer trägen Verdauung.

Generell sollten alle tierischen Eiweisse wie Fleisch, Fisch, Eier oder Milch besser nicht miteinander gegessen werden. Ebenso ist die Kombination von Milch mit Früchten (vor allem saure Beeren- und Zitrusfrüchte sowie Banane) nicht empfehlenswert, speziell für feurige Pitta-Typen oder Menschen mit Hautbeschwerden. Hingegen können Hülsenfrüchte wie Mungbohnen, Linsen oder Kichererbsen mit Milch gemeinsam verdaut werden. 

Hoffentlich habe ich dir nun den Appetit auf die bevorstehenden Ostereier nicht verdorben – Ernährungsfragen sind ohnehin ein heikles Thema bei dem oft sehr unterschiedliche Glaubenssätze und Ansichten aufeinander stossen. Schlussendlich kommt es, wie so oft im Leben, auf das Mass der Dinge an. Und dein wacher Geist gepaart mit einem gesunden Körpergefühl werden dir das richtige Mass zeigen…

Stay happy – stay healthy!

Daniela

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