Brokkolisuppe mit Goji-Beeren

Brokkolisuppe mit Goji-Beeren

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 g Brokkolirös’chen (ca. 1 mittelgrosser Brokkoli)
  • 1 EL Ghee
  • ½ TL Bockshornkleesamen gemahlen (Methi)
  • ½ TL Kreuzkümmel gemahlen (Cumin)
  • ½ TL Koriander gemahlen
  • ½ TL Ingwer getrocknet und gemahlen (falls nicht vorhanden kann auch frischer verwendet werden, ca. 1cm klein hacken)
  • 1 Pr. Hing/Asafoetida
  • ½ – 1 Stängel Zitronengras je nach Grösse
  • 100 ml Kokosmilch
  • 0,6 l Gemüsebouillon
  • 1 Handvoll Mandelblätter
  • 1 kl. Handvoll Goji-beeren (Glücksbeeren) getrocknet
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Limetten- oder Zitronensaft
  • frischer Kräuter wie Koriander oder Petersilie zum Bestreuen

PS: Bockshornkleesamen findest du in der Gewürzabteilung im Bio-Shop oder in einem grösseren Warenhaus, oder natürlich im Online-Versand.

Zubereitung in ca. 25 Minuten

  1. Die getrockneten Goji-Beeren in einer kleinen Schale mit etwas heissem Wasser einweichen und beiseite stellen, wir benötigen sie erst wieder beim Anrichten der Suppe. Den Brokkoli waschen und rüsten, in mittelgrosse Rös’chen teilen. Die Gewürze (Bockshornklee, Kreuzkümmel, Koriander) mit dem Mörser zerkleinern oder bereits gemahlen bereitstellen.
  2. In einem grösseren Suppentopf lässt du das Ghee bei mittlerer Hitze schmelzen und röstest folgende Gewürze darin kurz an: Bockshornklee, Kreuzkümmel, Koriander, Ingwer, Hing/Asafoetida. Dann gibst du den Brokkoli dazu und lässt ihn von allen Seiten für einige Minuten anbraten, regelmässig umrühren.
  3. Nun mit der Gemüsebouillon aufgiessen, das Zitronengras hinzufügen und alles bei mittlerer Hitze für ca. 10-12 Minuten köcheln lassen sodass der Brokkoli schön weich ist.
  4. In der Zwischenzeit nimmst du eine beschichtete oder schwere Pfanne und röstest die Mandelblätter (ohne Fettstoff) bei mittlerer Hitze gut an bis sie sich leicht bräunen. Dadurch entwickeln sie mehr Geschmackstoffe. Achtung: die Mandeln können plötzlich ganz schnell anbrennen, deshalb bleib dabei und wende sie immer wieder.
  5. Nun wieder zurück zum Suppentopf, der Brokkoli sollte inzwischen weich gekocht sein, reduziere die Hitze und füge die Kokosmilch hinzu. So lässt du das Süppchen für noch weitere 5 Minuten ziehen.
  6. Bevor die Suppe püriert wird sollte unbedingt das Zitronengras herausgefischt werden, es wird nicht mehr benötigt. Dann pürierst du die Suppe mit dem Stabmixer. Vielleicht willst du sie noch mit etwas Gemüsebouillon strecken, das ist dir überlassen. Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Limetten- oder Zitronensaft nachwürzen.
  7. Wenn du die Suppe anrichtest „bestäubst“ du sie mit einer Prise Mandelblätter, nimmst die Goji-Beeren aus dem Einweichwasser und verteilst sie auf den Portionsschalen. Eine Prise frischer, gehackter Koriander oder glatte Petersilie passen hervorragend dazu.

Diese Brokkolisuppe ist sehr schnell zubereitet und eignet sich hervorragend als Abendessen, besonders während der frühlingshaften Entschlackungszeit. „Flüssiger Sonnenschein trifft auf Glückseligkeit„, auch das wäre ein passender Name für diese Speise. Und bei den regnerischen und kalten Wetterbedingungen der letzten Tage freut sich doch jeder über ein bisschen Wärme und Sonnenschein von innen.

Chlorophyll: der flüssige Sonnenschein für’s Blut 

Alle grünen Gemüsesorten sind sehr reich an Chlorophyll und sind für unsere Gesundheit von besonderer Bedeutung. Der grüne Farbstoff Chlorophyll hilft den Pflanzen das aufgenommene Sonnenlicht in verwertbare Energie umzuwandeln und ermöglicht so die Fotosynthese.

Wusste du, dass sich Chlorophyll und unser rote Blutfarbstoff Hämoglobin bis auf ein Atom identisch sind? Während das Hämoglobin eisenhaltig ist und unserem Blut die Rote Farbe gibt, enthält das Chlorophyll Magnesium und macht die Pflanzen grün. Du kannst dir vorstellen welchen „Boost“ unser Blut durch die Zufuhr von grünen Gemüsesorten, Kräutern und Blattgemüse erhält. Es gibt eigentlich keinen besseren Nährstoff für unser Blut. Aus der Sicht des Ayurveda ist ein vitales, sauberes und mineralstoffhaltiges Blut von zentraler Bedeutung.

Alles grüne Blattgemüse, aber auch Wildkräuter wie Brennessel, Löwenzahn oder Giersch, enthalten sehr wertvolle Bitterstoffe. In unserer heutigen modernen Ernährung vermeiden wir aber nur viel zu oft die Geschmacksrichtung „bitter“, wir bevorzugen eher den süssen, salzigen und sauren Geschmack. Um jedoch gesund und vital zu bleiben braucht es einen harmonischen Ausgleich aller 6 rasas (Geschmacksrichtungen). Mehr dazu unter Ayurveda Basics.

 

Die Glücks-Beeren

Goji berriesDie Goji-Beeren passen nicht nur als roter Farbtupfer auf die grüne Suppe, diese kleine „Glücksbeeren“ verleihen dem Gericht noch einen zusätzlichen Vitalstoffgehalt. Ich bin keine extremer Verfechterin der „Superfoods“ aber hin und wieder lasse ich mich davon inspirieren und baue sie in meine Alltagsküche ein. Wenn man über die Goji-Beeren liest, dann scheint die Auflistung der Heilkräfte schier unendlich zu sein und die positiven Effekte übersteigern sich. Ich erspar euch (und mir) diese Liste, mir reicht’s schon wenn sie uns glücklich machen.

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