Kokos-Milchreis auf Mangomark

Zutaten:

Für 4 Portionen

  • 1 TL Ghee
  • ½ TL Kardamom
  • 2 Pr. Vanille gemahlen
  • 2 Pr. Safranpulver
  • 1 EL Rohrohrzucker oder Jaggery (unraffinierter Rohrzucker)
  • 170 g Risottoreis
  • 10 g Kokosraspel (oder Coconette*)
  • 300 ml Milch (oder Reismilch)
  • 125 ml Kokosmilch
  • 100 ml Wasser
  • Mangomark aus 1 pürierten frischen Mango oder fertig gekauft
  • Zimt-Zucker zum bestreuen

Zubereitung:

Zubereitungszeit ca. 30 Min.

  • Ghee in einem kleinen Topf leicht erhitzen und Kardamompulver und den Zucker darin leicht anrösten.
  • Den Reis in einem Sieb unter fliessendem Wasser waschen und in den Topf geben, die Kokosraspel dazugeben, gut umrühren.
  • Die Hitze erhöhen und mit soviel Milch aufgiessen dass der Reis gut bedeckt ist und alles leicht köchelt. Vanille und Safranpulver beifügen. Wenn die Flüssigkeit vom Reis aufgenommen wurde in Schritten Milch, Kokosmilch und Wasser hinzufügen, immer nur soviel Flüssigkeit zufügen dass der Reis gut bedeckt ist und achte darauf dass er ohne Deckel leicht köchelt. Bleibe dabei und rühre immer gut um. (So wie man es vom Risotto-kochen kennt). Je nach Reis-Sorte braucht es ca. 15-20 Minuten bis er bissfest ist und alle Flüssigkeit aufgenommen hat.
  • Eventuelle nachwürzen oder süssen, dann die Hitze abschalten und alles im geschlossenen Topf noch 5 Minuten ziehen lassen.
  • Für frisches Mangomark pürierst du einfach das Fruchtfleisch einer Mango mit dem Stabmixer, ansonsten fertiges Mangomark auf dem Boden der 4 Schalen verteilen. Den Milchreis in die Schalen portionieren, mit Zimt-Zucker bestreuen und noch warm servieren.

Dieser Milchreis ist für mich ein echtes „Comfort-Food“, die warme Milch, der sattvische Safran und die feine Süsse verleihen dem Gericht eine wohltuende, nährende und fürsorgliche Note.

Aus ayurvedsicher Sicht würde ich diesen Milchreis als aufbauende Mahlzeit an Vata oder PItta Menschen empfehlen. Kapha Typen sollten bei der Zubereitung besser Reismilch verwenden oder dieses Gericht nur in kleinen Mengen geniessen, da es gewebeaufbauend wirkt.

Hier noch ein paar Hinweise zu einigen Zutaten:

*Coconette sind ganz leckere geröstete Kokosraspel die ich bei www.fruitpassion.ch kaufe. Die aus Kamerun stammende Francette beliefert wöchentlich den Grossraum Zürich mit sonnengereiften frischen Früchten aus ihrer Heimat. Auch ihre Mangos sind ein absoluter Hit

Kardamom gilt als eines der besten und verträglichsten verdauungsfördernden Mittel. Im Ayurveda wird Kardamom oft in Kombination mit Milch verwendet da es die „Schleim bildende Wirkung“ der Milch neutralisiert. Dem Kaffee zugesetzt entgiftet Kardamom das Koffein. Also denkt bei nächsten Cappuccino daran!

Safran gilt im Ayurveda als „Rasayana“, d.h. es ist ein Verjüngungsmittel welches einen optimalen Gewebsaufbau begünstigt, es revitalisiert das Blut und wirkt positiv auf den Stoffwechsel. Safran ist eine Anti-Pitta-Heilpflanze und besänftigt alle drei Doshas. Man kennt es auch als anregendes Aphrodisiakum.

Milch/Kuhmilch ist im Ayurveda eine sehr wertvolle Eiweissquelle und wird vor allem Vata und Pitta empfohlen. Kapha Menschen sollten Milch und Milchprodukte nur in geringen Mengen zu sich nehmen, da sie kalt und ölig ist. Allgemein wird im Ayurveda die nicht homogenisierte Milch verwendet, du findest diese im Bio-Shop. Durch das Homogenisieren wird die ursprüngliche Grösse der Fettzellen verändert und dadurch belastet sie unseren Verdauungstrakt und kann Beschwerden verursachen.

Die nährende Mangofrucht z.B. ist eine der wenigen Früchte die milchverträglich ist. Als Rasayana fördert sie einen optimalen Gewebsaufbau.

Jaggery ist ein unraffinierter Rohrzucker den du im Bio-Shop oder online findest, ein echter Klassiker im Ayurveda. Im Gegensatz zum raffinierten Zucker enthält er noch mehr Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter

Möchtest du regelmässig über die neuesten Beiträge informiert werden? Dann melde dich hier für den Ayurfood Newsletter an: