Mungdal-Pfannkuchen

Zutaten:

  • 200 g Mungdal
  • 175 ml Wasser (das ist NICHT das Wasser zum Einweichen)
  • 1 rote Peperoncini, fein hacken (je nach gewünschter Schärfe mehr oder weniger)
  • 2,5 cm frischer Ingwer, geschält und geraspelt
  • 1 Zehe Knoblauch, fein hacken
  • 1 Handvoll frischer Koriander, grob hacken
  • 1 TL Steinsalz
  • 1 TL Kurkumapulver
  • ½ TL Kreuzkümmel/Cumin gemahlen
  • 1 mittelgrosse Zwiebel, fein hacken
  • Ghee zum Backen

 

Vorbereitung:

Den Mungdal in ausreichend Wasser für ca. 5-6 Stunden einweichen.

 

Zum Bestreuen der Pfannkuchen eignet sich z.B. das Haselnuss-Topping passend zum Herbst, aber auch seht gut das Kokos-Chutney. Wenn’s schnell gehen muss dann tun’s auch geröstete Pinienkerne, Sesamsamen, oder einfach eine Handvoll frischer Koriander als Deko.

Zubereitung:

Den eingeweichten Mungdal in einem Sieb abspülen und in ein hohes Gefäss geben. Mit dem Stabmixer (oder im Standmixer) mit 175 ml Wasser fein pürieren – anschliessend Peperoncini, Ingwer, Knoblauch, Koriander, Salz und die Gewürze (Kurkuma, Kreuzkümmel/Cumin) zum Teig hinzufügen und noch einmal mixen. Dann die gehackten Zwiebeln und ca. 3 EL Wasser unterheben aber nicht mehr pürieren (Der Teig soll etwa die Konsistenz von Pfannkuchenteig haben).

Am besten verwendest du eine mittelgrosse beschichtete Pfanne. Erhitze darin etwas Ghee und giesse mit dem Suppenschöpfer eine Kelle des Teigs in die heisse Pfanne. Die Pfannkuchen sollten eine gewisse Dicke haben damit sie beim Drehen nicht brechen. Streiche mit dem Rücken der Kelle den Teig leicht nach aussen, sodass ein kreisförmiger Pfannkuchen von ca. 15 cm entsteht. Arbeite vorsichtig um die Unterseite nicht zu beschädigen. Mit einem Deckel die Pfanne abdecken und für ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze backen bis die Unterseite goldbraun ist. Wenn du das Gefühl hast dass er anklebet dann evtl. noch etwas Ghee hinzufügen. Den Pfannkuchen wenden und die zweite Seite ohne Deckel für 1 Minute knusprig backen. (Standardgemäss misslingt mir der ersten Pfannkuchen, das ist dann die Probierportion für’s Küchen-Team.)

Den fertigen Pfannkuchen auf einen Teller legen und mit einem umgedrehten Teller abdecken damit er warm bleibt. Die gewünschte Menge an Pfannkuchen auf diese Weise zubereiten, immer wieder zwischendurch den Teig gut umrühren.

PS: Rezept-Inspiration aus: Easy Indisch Vegetarisch /Madhur Jaffrey

 

Im Ayurveda spielt der Mungdal eine ganz besondere Rolle, weil er die bekömmlichste Hülsenfrucht mit zahlreichen Heileffekten ist. Mungdal wird generell von allen drei Doha-Typen gut vertragen. In der ayurvedischen Heildiät wird er traditionell als Kitchari oder auch als Dal-Eintopf verabreicht. Als Mungdal bezeichnet man die geschälte und halbierte Mungbohne. Du findest ihn entweder im Bioladen bzw. Reformhaus oder auch online im Versand (z.B. bei veda.ch, oder satnam.de).

Dünne Pfannkuchen sind in Indien als „Dosa“ bekannt, als Grundlage für den Teig dienen die unterschiedlichsten Hülsenfrüchte oder auch Reis bzw. Reismehl. Die Mungdal-Pfannkuchen sind nicht ganz so dünn wie die traditionellen Dosas – aber trotzdem anzuraten und sehr lecker! Ich denke, ich habe ähnliche Pfannkuchen damals auf unserer Reise durch Vietnam gegessen, konnte mir aber nicht vorstellen wie sie hergestellt werden.

Das Rezept hat mich aus dem Kochbuch „Easy Indisch Vegetarisch“ von Madhur Jaffrey, sofort angelacht.

Den Sommer über habe ich mit diesem Rezept einiges ausprobiert – ganz praktisch finde ich, dass man den fertigen Teig in einem verschlossenen Behälter für mehrere Tage im Kühlschrank bewahren kann. Etwas kleinere und dickere Pfannkuchen – habe ich auch schon als „Patties“ für eine vegetarische Hamburger-Variante verwendet.

Wie so oft bei Hülsenfrüchte – die Down Side ist die lange Vorlaufzeit bzw. Einweichzeit die man mit einberechnen muss bevor man diese goldgelben knusprigen Taler endlich am Teller hat. Aber Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude, naja – ich koche ja wirklich gerne, aber ich bin dann auch immer wieder sehr glücklich, wenn ich die Kreation geniessen darf.

 

Viel Freude beim Experimentieren und Ausprobieren!

Daniela

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