Walnuss-Zitronen-Pesto

Zutaten:

  • 70 g Walnüsse
  • 50 g Rucola
  • 20 g frischer Basilikum
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL Olivenöl
  • ½ TL Salz
  • 100 ml Olivenöl
  • ½ Zitrone, Saft
  • 1 Zitrone, Schale abreiben
  • 1 Prise Pippali/langer Pfeffer oder schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

  • Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fettstoff für einige Minuten rösten bis sie sich leicht bräunen, danach grob hacken.
  • Den Knoblauch grob hacken und in einem Esslöffel Olivenöl kurz andünsten.
  • Rucola und Basilikum waschen, trockenschleudern und mit dem gerösteten Knoblauch in der Küchenmaschine (Kutter) fein hacken.
  • Die verarbeiteten Zutaten in einer Schüssel mengen und das Olivenöl einrühren. Mit Salz, Zitronensaft und der abgeriebenen Zitronenschale sowie Pfeffer abschmecken.

 

Das Pesto kann klassisch mit gekochten Nudeln gereicht werden, dann braucht es aber noch etwas mehr Olivenöl. Ich verwende es auch gerne als Dip zum Gemüse oder als Aufstrich. Im Kühlschrank ist das Pesto im verschlossenen Glas für mehrere Tage haltbar.

In unserem modernen Leben ist es besonders wichtig den bitteren Geschmack in den Speisplan einzubauen, denn Bitterstoffe fördern auf mehreren Ebenen das Wohlbefinden und die Gesundheit. Durch die Verwendung von saisonalen Pflanzen, Wildkräutern und Gewürzen war früher der bittere Geschmack bereits in der Nahrung enthalten. Heute werden durch moderne Zuchtvorgänge viele Gemüsesorten und Früchte „entbittert“ und unser Geschmackssinn verliert langsam den Bezug zu diesen alten Sorten.

Die Elemente Luft und Äther stecken hinter dem bitteren Geschmack, er erhöhte das Vata-Element und besänftigt Pitta und Kapha. Vor allem in der Periode nach dem Winter, wenn wir oftmals zu viel an Kapha in uns haben, wenn wir uns schwer und träge fühlen, dann sind Bitterstoffe sehr hilfreich. Sie wirken reinigend auf das Blut und die Leber und sind ein natürliches Tonikum für die Haut. Wer unter süssen Gelüsten oder Heisshungerattacken leidet der sollte mehr bittere Lebensmittel in den Speiseplan einbauen, denn das Verlangen nach Süssem wird dadurch gehemmt.

Alle blättrigen, grünen Gemüsesorten (Spinat, Salat, Artischocken, Rucola, Löwenzahn, Bärlauch, Brennnessel …) enthalten Bitterstoffe und fördern die Ausscheidung von Giften im Körper. Sie stimulieren die Verdauungskraft und wirken gewebsabbauend.

 

Hast du Stress? Walnüsse und Basilikum sind gut für die Nerven!

 

Walnüsse gleichen in ihrem Aussehen dem menschlichen Hirn – kein Wunder, dass sie auch tatsächlich ein wertvolles Nahrungsmittel für unsere grauen Zellen sind und eine nerventonische Wirkung haben. Walnüsse sind im Ayurveda ein beliebtes Stärkungsmittel und helfen bei Stress und Überlastung. Sie unterstützen u.a. die natürliche Reinigung der Leber und haben eine zusammenziehende und entzündungshemmende Wirkung.

 

Basilikum beruhigt den Geist und ist eine sehr beliebte „Anti-Stress-Pflanze“. Es gibt sehr viele Sorten von Basilikum, in Indien ist der „Tulsi“ eine heilige Pflanze und darf in keinem Haushalt fehlen, man sagt er verleiht „den Schutz des Göttlichen“. Basilikum stärkt den Glauben und bringt Klarheit in den Geist. In der ayurvedischen Wirkung ist der Basilikum scharf, erhitzend und appetitanregend, er beruhigt Vata und besänftigt Kapha.

 

Gutes Gelingen wünsch ich dir!

Daniela

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