Cremiges Sesam-Dressing – Achtung: Suchtgefahr!

Zutaten:

  • 2 EL Tahini/Sesampaste
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Zitronensaft
  • 3 EL Wasser
  • 1 EL Sojasauce
  • ¼ TL Ingwerpulver
  • 1 Spritzer Ahornsirup
  • Salz, schwarzer Pfeffer

Alle Zutaten verrühren – abschmecken & Bon Appetit!

PS: Je nachdem von welcher Marke du die Sesampaste beziehst, kann es sein, dass du die Wasser/Öl-Menge anpassen musst. Einige Produkte sind fester in der Konsistenz, andere sind sehr ölig und flüssig. Das Salat-Dressing soll cremig, aber nicht zu dickflüssig sein.

 

Wenn dich die Winterkälte plagt dann ist Sesam die richtige Wahl, denn er hilft, um Körperwärme besser zu behalten. Sesam ist eine der ältesten Ölpflanzen der Welt und hat im Ayurveda einen ganz besonderen Stellenwert. Wir verwenden den Sesam sowohl in der Küche als auch äusserlich für Öl-Massagen und die Pflege der Haut, Haare sowie zur Mundspülung. Sesam umhüllt den Körper wie ein weicher, aber doch starker Schutzmantel. Das Öl wirkt leicht erhitzend und kurbelt den Stoffwechsel an.

Sesam stärkt die Knochen und das Muskelgewebe, er pflegt Haut und Haare. Zudem fördert Sesam die Beweglichkeit der Gelenke und ist eine Art Nerventonikum. Im Ayurveda zählt Sesam zu den Rasayanas – das sind sogenannt «verjüngende Lebensmittel» die das Körpergewebe extrem nähren und vor freien Radikalen schützen.

Die Nahrungsmittel werden im Ayurveda anhand von Eigenschaften beschrieben und es gilt der allgemeine Grundsatz: «Gegensätze gleichen sich aus».

Salat ist z.B. kalt, leicht und trocken und wirkt allgemein Vata-erhöhend. Es braucht also gehaltvolle, ölige und nährende Zutaten, um dieser Trockenheit und Leichtigkeit entgegenzuwirken. Das cremige Sesam-Dressing verwende ich sehr gerne in der kalten Jahreszeit für Blattsalate als Beilage zum Mittagessen. 

Generell gilt im Ayurveda Rohkost als schwer verdaubar und sollte zur Mittagszeit eingenommen werden, dann brennt nämlich unsere Verdauungsfeuer am stärksten. Salat am Abend sollte wir meiden. Die Rohkost kann abends nicht mehr vollständig verstoffwechselt werden und das Grünzeug bleibt dann zu lange im Verdauungstrakt liegen. Als Folge bilden sich Gase, man leidet unter Blähungen, einem Völlegefühl und Unverdautes/Ama kann sich im Körper ansammeln. Auch die Schlafqualität kann davon beeinträchtigt werden. 

Neben der Sesampaste/Tahini enthält das Dressing auch wärmenden Ingwer und schwarzen Pfeffer, beides regt die Verdauung an. Essig wird in der Ayurvedaküche eher gemieden denn er zieht die Körperkanäle zusammen. Zitrone hingegen wirkt basisch und hat einen anregenden, reinigenden Effekt auf den Körper. 

Viel Freude mit deinen Salat-Kreationen! Daniela 

2 responses to “Cremiges Sesam-Dressing – Achtung: Suchtgefahr!

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