Zitronen-Mais-Frühstück

ZUTATEN (für 1 Person):

  • ½ TL Ghee
  • 40-50 g Polenta Maisgriess (ca. 3 EL)
  • ¼ TL Ingwer, getrocknet
  • 1 Prise Kurkuma
  • ½ TL Anissamen
  • Rosinen
  • ½ Bio-Zitrone: Schale und Saft
  • ½ Kaki-Frucht
  • ca. 200-250 ml Wasser
  • ½ Handvoll grüne Pistazienkerne
  • Süssen nach Wunsch mit Honig oder Ahornsirup

 

TIP 1: Je nachdem welche Art von Polenta Maisgriess du verwendest kann der Kochprozess unterschiedlich lange dauern. Wenn’s am Morgen schnell gehen soll dann ist der fein gemahlene Polenta sehr praktisch.

TIP 2: Als Alternative oder Abwechslung zur Kaki schmeckt dieses Rezept auch mit Birne sehr lecker.

ZUBEREITUNG:

Die Anissamen im Mörser kurz anstossen, dadurch kann sich das Aroma besser entfalten.

In einem kleinen Topf den Polenta Maisgriess mit den Gewürzen (Ingwer, Kurkuma und Anis) kurz anrösten. Unter ständigem Rühren mit dem Wasser aufgiessen und die Rosinen sowie die abgeriebene Zitronenschale dazugeben. Weiter rühren und den Polenta gar kochen.

Die Kaki-Frucht in mundgerechte Stücke schneiden und diese in den Frühstücksbrei geben, kurz kochen lassen (evtl. noch etwas Wasser hinzufügen, der Brei soll schön cremig sein).

Die Pistazien in einer fettfreien Pfanne leicht anrösten, grob hacken.

Zum Schluss das Frühstück mit Zitronensaft abschmecken und mit Ghee verfeinern, die Pistazien darauf verteilen. Süssen nach Geschmack mit Honig oder Ahornsirup.

Ich kann wochenlang denselben Haferbrei zum Frühstück löffeln. Doch dann kommt plötzlich dieser eine Morgen, an dem muss Abwechslung auf den Tisch. Anfang Woche hatte ich solch einen Tag. Haferflocken werden durch Maisgriess ersetzt, Zitrone und Anis sorgen für einen Frische-Kick, und Kaki? … ist bei uns in der Küche sowieso eine Seltenheit. 

 

Abwechslung – auch in den Jahreszeiten

Obwohl wir noch voll im kalten Winter stecken ist es doch langsam spürbar wie sich der Wechsel der Jahreszeiten ankündigt. Die Tage werden länger und auch das Licht verändern sich allmählich.

Nach Ayurveda ist der Hochwinter mit seinen trockenen Vata-Qualitäten langsam vorbei und die Kapha-Jahreszeit kündigt sich an. Das ist ein Vorbote zum Frühling und bedeutet, dass die rauhe Trockenheit langsam abnimmt. Feuchtigkeit und Säfte kommen nun wieder in die Natur und in den Körper zurück. Vielleicht spürst du ja auch körperliche Anzeichen dieses Wechsels? Sehr typisch für diesen Übergang in die Kapha-Zeit ist z.B. ein Gefühl der allgemeinen Schwere und Trägheit im Körper, denn Kapha besteht aus den zwei schweren Elementen Erde und Wasser. Auch eine Verschleimung im Brustbereich (festsitzender Husten) oder in den Nebenhöhlen sind klassische Merkmale einer Kapha-Ansammlung. Viele Menschen haben zu dieser Zeit auch extrem viel Mühe um am Morgen aus den Federn zu kommen, man fühlt sich allgemein etwas träge und dumpf.

Eine bewusste, vitalstoffreiche und leichte Ernährung kann dich dabei unterstützen um wieder in die Gänge zu kommen. Auch alle bitteren und herben Nahrungsmittel und Gewürze sind nun angesagt (grünes Gemüse!!). Bring etwas Schärfe in deine Speisen und würze kräftig um die träge Verdauung in Schwung zu bringen.

Da es draussen doch noch sehr kalt ist, ist es für eine klassische Detoxkur noch etwas zu früh. Bei diesen Temperaturen ist der Körper noch nicht bereit bzw. gewillt um loszulassen. Trotzdem kann dir ein bewusster Verzicht auf alle schweren und verschleimenden Nahrungsmittel helfen, um dich wieder etwas leichter und vitaler zu fühlen. Versuche in dieser Kapha-Zeit tierische Nahrung zu reduzieren und auch deine Essensmenge etwas einzuschränken.

 

Mais: seine trockene und leichte Qualität wirkt ausgleichend auf das feucht-schwere Kapha.

Anis und Zitrone – für den Frische-Kick am Morgen.

Anis unterstütz die Verdauung und stärkt das Agni, er wirkt schleimlösend bei Erkältungen und wird auch gerne als Hustenmittel eingesetzt. In Indien wird Anis in einer Kombination mit u.a. Fenchel und Süssholz, als typischer Munderfrischer nach dem Essen gereicht. Er hilft gegen Blähungen und beruhigt den Magen- Darmtrakt.

Zitrone wirkt basisch und ihre Schale hat einen herben Geschmack, sie fördert den Abbau von Schadstoffen im Körper und reinigt u.a. die Leber.

Und die Kaki-Frucht…

Im Ayurveda werden Kaki der zusammenziehenden, herben Geschmacksrichtung zugeordnet und wirken deshalb Kapha-reduzierend und auch leicht anregend auf den Stoffwechsel.

Passt doch alles perfekt zum jahreszeitlichen Wechsel.

 

Ich weiss nicht wie es dir ergeht …. je länger sich der Winter zieht, desto mehr sehne ich mich nach farbenfrohem Essen. Das zitronengelbe Mais-Frühstück ist derzeit meine morgendliche „Sunshine-Bowl“. Probier’s doch auch mal aus! 

Von Herzen, Daniela 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Newsletter

Möchtest du regelmässig über die neuesten Beiträge informiert werden? Dann melde dich hier für den Ayurfood Newsletter an: