Zwetschgen-Chutney

ZUTATEN

  • 1 EL Sesamöl
  • 500g Zwetschgen, entkernt und in kleine Stücke geschnitten
  • 1-2 Schalotten, sehr fein gehackt
  • ½ Peperoncini, fein gehackt (je nach gewünschter Schärfe)
  • 3-4 Nelken
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • ½ TL Koriandersamen
  • ½ TL Ingwerpulver
  • ½ TL Kurkuma
  • 1 Zimtstange
  • etwas Wasser
  • Ahornsirup oder Honig
  • Salz, Pfeffer  

ZUBEREITUNG 

Nelken, Kreuzkümmel- und Koriandersamen in der heissen Pfanne (ohne Fett) kurz anrösten bis es duftet, anschliessend die Gewürze im Mörser fein mahlen.

In einem Topf das Sesamöl erhitzen und diese Gewürzmischung anbraten, Schalotten und Peperoncini hinzufügen. Mit Ingwerpulver und Kurkuma würzen und den Gewürzsud kurz anbraten.  

Die Zwetschgen in den Topf geben und gut umrühren, etwas einköcheln lassen. Mit einer kleinen Tasse Wasser aufgiessen und die Zimtstange dazugeben. Für ca. 10-15 Min. auf kleiner Flamme köcheln lassen bis die Früchte weich eingekocht sind – das Chutney vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen. 

Mit Salz und Ahornsirup bzw. Honig das Chutney abschmecken, eventuelle mit etwas Zimtpulver nachwürzen. (Achtung: Honig sollte nicht erhitzt werden und auch nicht direkt in heisse Speisen oder Getränke gegeben werden.)  

Während uns die spätsommerlichen Sonnenstrahlen noch tagsüber wärmen, sind die Temperaturen am Morgen nun deutlich gesunken, auch die Dunkelheit am Abend kehrt langsam wieder zurück. Der Herbst zeigt uns seine ersten Anzeichen und viele reife und süsse Früchte und Gaben der Natur dürfen nun geerntet werden. 

Der Kreislauf der Natur äussert sich mit dem Wechsel der Saisonen auf sehr anschauliche Weise. Im Frühling erwacht die Natur und neues Leben spriesst und entsteht. Den Sommer über reifen die Früchte und gedeihen Blumen in voller Pracht, das ist die Zeit des Wachstums. Bis in den Herbst ist die Natur geduldig gereift, manches bereits verrottet, oder wartet darauf geerntet zu werden bevor die kalte und dunkle Jahreszeit, die Zeit der Stille und der Innenschau, anbricht.  

Eine meiner Lieblingsfrüchte im Spätsommer sind die Zwetschgen, man kann sie auf so unterschiedliche Weise zubereiten (hier ein Link zum Zwetschgen-Dessert). Vor allem wenn man das süss-saure Steinobst erwärmt und mit Gewürzen verarbeitet, verwandelt es sich zu einem sanften, wohltuenden und vitalstoffreichen „Bauchschmeichler“. 

Die Grundmenge für das Zwetschgen-Chutney-Rezept habe ich ehr grosszügig berechnet. Es hält sich im Kühlschrank in einem Schraubglas verschlossen für mindestens eine Woche gut. Oder vielleicht freut sich auch jemand in deiner Umgebung auf einen HERBSTGRUSS AUS DEINER KÜCHE.

All the best,

Daniela

2 responses to “Zwetschgen-Chutney

  1. Liebe Daniela
    Gerade heute bin ich über Ron Orp auf dein Rezept und weiter auf deine Seite gestossen. Ich habe mich gefragt, weshalb der Honig nicht erhitzt werden darf?
    Das Rezept, deine Seite und dein Angebot finde ich sehr inspirierend, da ich mich seit nicht all zu langer Zeit auch auf den Yogaweg gemacht habe und mir auch das Essen sehr am Herzen liegt. Mach weiter so, du machst mir Mut für meine Ideen und Projekte in mittelfristiger Zukunft 🙂

    1. Liebe Carolyn, Danke für deine Nachricht, es freut mich wenn dich die Rezepte und der Inhalt des Blogs anspricht. Über den Honig wird in der „alten“ Ayurvedaliteratur geschrieben dass er beim Erhitzen „toxisch“ werden kann. Wenn man dieses Wissen mit den neuen Erkenntnissen vergleiche, so raten heute auch viele Imker dazu um den Honig nicht über 40 Grad zu erhitzen, da er sonst seine wertvollen Inhaltsstoffe verliert. Ich persönlich denke nicht dass er beim Erhitzen wirklich giftig wird, aber dass seine heilsame Wirkung vernichtet wird. Honig ist ein sehr sensibles Naturprodukt. Deshalb verwende ich ihn auch nicht zum Backen und lasse das Essen oder den Tee immer erst ein wenig abkühlen. Viel Freude auf deinem weiteren Yogaweg!

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