Zwetschgendessert

Zutaten für 4-6 Portionen:

    • 400g Zwetschgen waschen, entsteinen und vierteln
    • 1-2 EL Rohrohrzucker (je nach Geschmack und Säuregehalt der Früchte)
    • ½ Zimtstange
    • ¼ TL Kardamom-Pulver
    • 1 Nelke
    • ½ Anisstern
    • 200 ml Rahm
    • Vanillezucker oder Zucker und Vanillemark
    • 6-8 Stk. Löffelbiskuits/Biskotten

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Zubereitung

Die Zwetschgen in eine Pfanne auslegen, mit Zucker und den Gewürzen bestreuen und für ca. 20 Minuten mit geschlossenem Deckel (ohne Hitze) ziehen lassen.

Die Früchte für ca. 10-15 Minuten (je nach Grösse) bei mittlerer Hitze weichkochen, gelegentlich umrühren. Das Kompott vom Herd nehmen, Zimtstange und Anissstern entfernen. Nach Geschmack nachsüssen, evtl. noch mehr Zimt hinzufügen und alles auskühlen lassen.

Inzwischen den Rahm zu Schlagsahne steif schlagen, nach Geschmack süssen und mit Vanille(-zucker) abschmecken.

Löffelbiskuits brechen, den Boden von 4-6 kleinen Portionsschalen damit auskleiden. Das Zwetschgenkompott darauf verteilen und jeweils mit einer Sahnehaube bedecken. Für 1-2 Stunden kühl stellen.

Dank der spätsommerlichen Sonnenstrahlen der letzten Wochen hat es dieses Jahr besonders leckere Zwetschgen, und ich liebe diese süss-sauren Steinfrüchte. Als mich dann meine Freundin Susi mit mehreren Kilos fisch gepflückter, sonnengereifter Zwetschgen aus dem eigenen Garten überraschte, schlug mein Herz höher! Denn die Früchte aus Susi’s Garten wachsen an einem ganz besonderen Plätzchen in Tirol und haben ein aussergewöhnlich intensives Aroma.

Ich konnte es also kaum erwarten um meine fruchtige Beute zu verarbeiten. Es gab Zwetschgenkuchen und Zwetschgen-Chutney, feines Kompott zum morgendlichen Porridge und viel Zwetschgenmarmelade mit Zimt, Kardamom und Nelke gewürzt. Zudem habe ich diese leckere Nachspeise kreiert. Und wer es schafft um nicht gleich alle Portionen zu vertilgen, der kann sich auf den nächsten Tag freuen, denn dann hat sich der süss-saure Zwetschgen-Geschmack so richtig durch die Biskuits gezogen und alles schmeckt noch köstlicher…..

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Im Ayurveda wird übigens die Hauptmahlzeit auch gerne mit ein paar Bissen vom süssen Dessert begonnen, dies empfiehlt man hauptsächlich feurig-hungrigen Pitta-Personen. Die sechs Geschmacksrichtungen süss – sauer – salzig – scharf – bitter – zusammenziehend sollten bei jedem Essen am besten in dieser Reihenfolge aufgenommen werden.

Um allerdings alles ayurvedisch korrekt zu machen solltest du das Dessert einige Zeit vor dem Essen aus dem Kühlschrank stellen und es nicht eiskalt verspeisen. Dein Verdauungsfeuer/Agni wird’s dir danken!

 

 

 

PS: „Zwetschge“ oder „Zwetschke“, das ist hier die Frage? Bei meiner kurzen Feldstudie bin ich auf beide Varianten gestossen wobei mir auffiel, dass die Version mit „k“ eher in Österreich vertreten ist. Trotz Loblied auf die „Stanzer Zwetschke“ aus Tirol habe ich mich hier für die Zwetschge entschieden…. 

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