Baba Ganoush – Auberginen-Dip

Zutaten:

  • 1 grosse Aubergine
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1/2 TL Salz
  • 4 EL Tahini (Sesampaste)
  • ½ Zitrone, Saft und Schale
  • 2 EL Wasser
  • ½ TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 EL glatte Petersilie gehackt
  • Salz, Pfeffer
  • ½ Granatapfel

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die Aubergine waschen und mit einer Gabel Löcher einstechen (mind. 12x). Die Aubergine für ca. 40 Minuten bei 180 Grad backen (nach 20 Minuten wenden) bis sie innen ganz weich und aussen schrumpelig ist.

In der Zwischenzeit das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und den gehackten Knoblauch auf mittlerer Hitze leicht anbraten, er soll nicht braun werden. Durch das Anbraten verwandelt sich der Geschmack vom Knoblauch und er wird bekömmlicher.

In einer Schale das Öl mit dem Knoblauch und dem Salz verrühren, Tahini einrühren und langsam den Zitronensaft dazu geben. Unter ständigem Rühren langsam das Wasser hinzufügen.

Die Aubergine etwas auskühlen lassen, längs halbieren, nun lässt sich die Haut ganz einfach abziehen. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und zu der Tahini-Masse geben. Die fein gehackte Petersilie und den gemahlenen Kreuzkümmel unterheben und mit geriebener Zitronenschale, Salz und Pfeffer den Auberginen-Dip abschmecken. Zum Schluss das Baba Ganoush anrichten und mit Granatapfelkernen dekorieren.

Baba Ganoush, schon allein der Name rollt sich genüsslich über die Lippen und verspricht eine Leckerei. Der Dip aus gerösteten Auberginen ist neben Hummus ein beliebter Bestandteil der orientalischen Mezze-Platte, bei der kleine Schälchen mit Köstlichkeiten aus der mittelöstlichen Küche aufgetischt werden. 

Die Zubereitung von Baba Ganoush ist gar nicht kompliziert, man braucht nur etwas Zeit bis die Aubergine wirklich weich ist. Es ist übrigens bei jedem Auberginen-Rezept ganz wichtig, dass man sie lange genug gart bis das Fruchtfleisch auch richtig zart ist. Wenn Auberginen noch roh oder zu hart gegessen werden, dann können sie Beschwerden im Magen und Darm hervorrufen.

AUBERGINE reguliert den Flüssigkeitshaushalt im Körper und hat eine sanft entwässernde Wirkung. Die enthaltenen Bitterstoffe der Aubergine regen die Verdauung an und unterstützen die Leber beim Fettabbau. Auberginen sollten nie roh, und wie alle Nachtschattengewächse auch besser nicht täglich gegessen werden.  

SESAM ist ein exzellentes Mittel für den Knochenaufbau und wegen seiner erdenden Eigenschaft vor allem für Vata Menschen sehr bekömmlich. Wegen seiner leicht erhitzenden Wirkung sollte ihn der Pitta-Typ allerdings nicht im Übermass konsumieren. Sesam stärkt Knochen, Haare und Nerven und erhält den Körper jugendlich und geschmeidig. Er ist reich an den wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Grund genug, um Sesam vermehrt in den Speiseplan einzubauen – z.B. wie hier als Paste oder die gerösteten Samen als Topping auf dem morgendlichen Porridge oder ganz unkompliziert auf den Reis streuen. 

Im Ayurveda wird auch das Sesamöl sehr geschätzt, wir verwenden es am Morgen fürs Ölziehen, für die Ayurveda-Massage und natürlich auch in der Küche. Es wirkt leicht erhitzend und hat eine entgiftende und reinigende Wirkung auf den Körper. 

Viel Freude beim Kochen!

Daniela 

Diese Rezepte aus dem Blog passen auch sehr gut zu einer Mezze-Platte: Chapati, Hummus, Falafel-Taler, oder das würzige Kichererbsen-Ofengericht.

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