Falafel-Taler mit Koriander-Dip

Zutaten für 6-8 Falafel-Taler

  • 200g Kichererbsen gekocht (ca.100 g getrocknete Kichererbsen)
  • 1 TL Ghee
  • ½ Zwiebel, klein gehackt
  • 1-2 Zehen Knoblauch, klein gehackt
  • 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • ½ TL Schwarzkümmel gemahlen
  • 1 Pr. Chilipulver
  • 1 Pr. Asafoetida
  • 1 cm frischer Ingwer geraffelt
  • ½ Bund glatte Petersilie
  • ½ Bund frischer Koriander
  • ca. 50 ml Wasser
  • ¼ TL Backpulver
  • 2 EL Mehl (z.B. Dinkelmehl hell)
  • Salz und Pfeffer
  • Ghee zum anbraten der Falafel

Zutaten für den Koriander-Dip

  • 200 g Joghurt nature, glattgerührt
  • ½ Bund frischer Koriander fein gehackt
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  • ½ EL Rohzucker oder etwas Honig

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Zubereitung:

Die getrockneten Kichererbsen über Nacht in einer Schale mit ausreichend Wasser einweichen, am nächsten Tag das Einweichwasser wegschütten und die Hülsenfrüchte in frischem Wasser sehr lange weich kochen (ohne Deckel). Je länger du die Kichererbsen kochst desto einfacher lassen sie sich verdauen und desto weniger blähend wirken sie. Alternative: vorgekochte Kichererbsen aus dem Glas verwenden.

Die Kichererbsen abwaschen und in einem Küchenkutter mit der Petersilie und dem Koriandergrün zerkleinern.

In einer kleinen Pfanne 1 TL Ghee erhitzen, Kreuzkümmel und Schwarzkümmel darin anrösten und den geraffelten Ingwer, Zwiebel und Knoblauch mit den Gewürzen auf mittlerer Hitze langsam andünsten. Asafoetida hinzufügen und je nach gewünschter Schärfe mit Chilipulver nachwürzen. Den Inhalt der Pfanne zur Kichererbsen-Masse geben.

Mehl und Backpulver hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Je nach Festigkeit des Teigs rührt man nun schrittweise etwas Wasser dazu (vielleicht benötigst du gar nicht die gesamte Wassermenge). Die Masse ist klebrig, darf aber nicht zu flüssig werden sodass sie sich noch formen lässt und zusammenhält. Die genaue Wassermenge hängt u.a. von der Festigkeit der gekochten Kichererbsen ab, du musst einfach experimentieren. Danach stellt man diese Masse für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit kannst du den Koriander-Dip zubereiten. Dafür wird der Koriander klein gehackt und anschliessend mit den restlichen Zutaten verrührt, abschmecken, fertig.

Zum Anbraten der Taler lässt man Ghee in einer Pfanne erhitzen. Das Formen der Taler geht am einfachsten mit einem kleinen Eisschöpfer, die Kugeln danach in der Pfanne einfach etwas flach drücken. Du kannst aber auch mit Löffeln oder mit feuchten Händen Bratlinge formen. Achte darauf dass die Falafel nicht zu gross geraten denn sonst fallen sie beim Wenden leicht auseinander. Auf mittlerer Hitze werden die Taler nun knusprig angebraten, nach ca. 6-8 Minuten vorsichtig umdrehen und auch die zweite Seite goldgelb backen.

Die Falafel mit dem Koriander-Dip servieren und noch warm geniessen!

Zugegeben, meine home-made Falafel-Taler gleichen rein optisch nur am Rande den traditionellen Falafel-Kugeln die in schwimmendem Fett gebacken werden. In Punkto Geschmack und Verträglichkeit haben diese Falafel jedoch einiges zu bieten, sie werden schonend und knusprig in Ghee gebraten und sind mit verdauungsfördernden Gewürzen und frischen Kräutern aufgepeppt. Überzeugt?

Deiner Fantatsie sind keine Grenzen gesetzt, die Taler lassen sich auch ganz lecker mit dem Koriander-Dip und etwas Grillgemüse oder Salat in ein Pitta-Brötchen quetschen oder man verzaubert sie zu einem vegetarischen Burger.

Wie würze ich für Kinder?

Sollten die Falafel für die Kinderküche gedacht sein dann würde ich beim Würzen einfach etwas vorsichtiger sein und nicht zu exotisch vorgehen, vielleicht weniger Kreuz- und Schwarzkümmel, Ingwer und Koriander dafür lieber Majoran, Kümmel, Petersilie und Basilikum?

Die Eltern kennen die individuellen Vorlieben ihrer Sprösslinge meistens am besten und da Kinder über ein viel feineres Geschmacksempfinden verfügen als wir Erwachsene schmecken sie auch alle Geschmacksrichtungen viel intensiver. Deshalb rate ich jeder Familie, die ihre Ernährung auf die ayurvedische Küche umstellt anfangs eher zurückhaltend zu würzen. Ein langsames Einschleichen neuer Geschmäcker und Gewürze ist langfristig oft sinnvoller als eine abrupte Umstellung. Viele Kinder mögen stark gewürzte Speisen oder Verdauungshelfer nicht, sie schmecken für sie einfach zu bitter, und Kinder benötigen sie auch noch gar nicht. Für eine gesunde Kinderküche scheint es mir viel wichtiger um mit frischen Zutaten zu kochen und vor allem auf Fertigprodukte mit Aromen und Geschmacksverstärkern zu verzichten.

Keep on cooking…. 

Daniela

 

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