Dieses wunderbare Rezept habe ich aus meinem «Plant Based Kitchen Training» in London mitgebracht. Es passt perfekt zur kalten Jahreszeit, wenn wir uns nach Wärme, Geborgenheit und gleichzeitig nach etwas Süssem sehnen. Der Safran hebt nicht nur die Stimmung in den dunklen Wintermonaten, sondern verleiht dem Dessert auch eine besondere Note. Zusammen mit dem Kardamom wird’s fast schon «meditativ».
Für die Creme kannst du entweder selbst eine Cashew-Creme machen (das ist tatsächlich ganz einfach und braucht nur ein wenig Vorausplanung) oder auf eine vegane Nusscreme-Alternative zurückgreifen. Natürlich funktioniert die Pistaziencreme aber auch mit herkömmlichem Mascarpone oder Vollfett-Quark. Das überlasse ich ganz dir, was du bevorzugst und was zu deiner Konstitution passt.
Die Birnen können bereits am Vortag pochiert und im Sirup im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Creme lässt sich auch gut am Vortag im Voraus zubereiten.
Wichtiger Tipp: Den kostbaren Safran-Sirup am Ende nicht wegwerfen! Er ist viel zu schade dafür und lässt sich wunderbar weiterverwenden. Ideen dazu findest du am Ende des Beitrags.
Variationen für verschiedene Doshas:
Vata-Balance: Mehr Vanille und Kardamom, vielleicht noch etwas Ghee über die warmen Birnen träufeln
Pitta-Balance: Weniger Safran, dafür vielleicht einen Schuss Rosenwasser in die Creme
Kapha-Balance: Weniger Zucker, dafür frischen Ingwer und mehr Kardamom in der Pochierflüssigkeit
Pflanzliche Variante: Cashew-Creme selbst gemacht:
100 g Cashewkerne über Nacht (oder mindestens 4 Stunden) in Wasser einweichen, abgiessen und gut abspülen. Mit 2–3 EL frischem Wasser im Hochleistungsmixer cremig pürieren.
Cashews sind im Ayurveda besonders geschätzt, da sie süss und ölig sind, sie nähren das Gewebe, stärken das Nervensystem und harmonisieren Vata. Ihre erdende Qualität macht sie zu einer idealen Basis für Desserts.
Kreative Ideen für den restlichen Sirup
Der köstliche Safran-Kardamom-Sirup ist viel zu schade zum Wegwerfen. Hier sind einige praktische Ideen, wie du ihn weiterverwenden kannst:
- Apfelkompott: Verwende den Sirup als aromatische Basis für ein Apfelkompott oder gedünstete Äpfel zum Frühstück. Einfach geschälte Apfelstücke im Sirup sanft köcheln lassen.
- Wärmender Winterdrink: Verdünne 2–3 EL Sirup mit heissem Wasser für einen stimmungsaufhellenden Safran-Drink. Perfekt für kalte Wintertag.
- Porridge-Topping: Ein Löffel des Sirups über warmem Haferbrei oder Hirsebrei verleiht dem Frühstück eine besondere Note.
Im Kühlschrank aufbewahrt und gut verschlossen hält sich der Sirup 1–2 Wochen (je nachdem wieviel Zucker verwendet wurde).
Viel Freude mit dem Rezept,
Daniela













